Gelenkserhaltende Chirurgie

Frühzeitige operative Arthrose-Behandlung

Bei einer Arthrose verschleisst das Knorpelgewebe, das sich zwischen den aufeinandertreffenden Knochenenden in den Gelenken befindet. Der Knorpel wirkt als Schutzschicht, damit die Knochen nicht direkt aufeinander reiben, und verteilt die Belastung gleichmässig auf das gesamte Gelenk. Wenn nun das Knorpelgewebe durch Verschleiss aufgrund von zunehmendem Alter oder durch Fehlbelastung, durch Verletzung oder Übergewicht beschädigt wird, kommt es zur Arthrose. Arthrose kann alle Gelenke betreffen, tritt aber meistens bei besonders beanspruchten Gelenken wie Knie, Schulter, Hüfte, Hand und Finger sowie Füssen auf. Die Gewebeschädigung ist sehr schmerzhaft und macht das Gelenk steifer und damit unbeweglicher.

Mithilfe der gelenkserhaltenden Chirurgie wird eine minimalinvasive und gelenkschonende Operation durchgeführt, um Verschleisserscheinungen infolge von Arthrose frühzeitig zu behandeln und das Fortschreiten im besten Fall sogar aufhalten zu können.

Endoprothetik (Hüft- und Knieprothese)

Neues Gelenk – ohne Schmerzen bewegen

Bei einer Arthrose verschleisst das Knorpelgewebe, das sich zwischen den aufeinandertreffenden Knochenenden in den Gelenken befindet. Der Knorpel wirkt als Schutzschicht, damit die Knochen nicht direkt aufeinander reiben, und verteilt die Belastung gleichmässig auf das gesamte Gelenk. Wenn nun das Knorpelgewebe durch Verschleiss aufgrund von zunehmendem Alter oder durch Fehlbelastung, durch Verletzung oder Übergewicht beschädigt wird, kommt es zur Arthrose. Arthrose kann alle Gelenke betreffen, tritt aber meistens bei besonders beanspruchten Gelenken wie Knie, Hüfte, Fuss, Schulter und Ellenbogen auf. Die Gewebeschädigung ist sehr schmerzhaft und macht das Gelenk steifer und damit unbeweglicher.

Die Endoprothetik ist ein operatives Verfahren, bei dem bei einer fortgeschrittenen Arthrose-Erkrankung das betroffene Gelenk durch ein Kunstgelenk (Endoprothese) ersetzt wird. Mit dem Einsatz des Kunstgelenks und einer intensiven physiotherapeutischen Nachbehandlung wird die Beweglichkeit des Gelenks wird vollständig hergestellt.

Die moderne Orthopädie hat in der Hüft- und Knieendoprothetik nicht nur das Ziel das schmerzfreie Bewegen zu ermöglichen, sondern auch eine gute Funktionalität und uneingeschränkte Lebensqualität zu erreichen. Dazu gehört auch, soweit wie möglich eine vollständige Sportfähigkeit wiederzuerlangen. Hierzu verwendet PD Dr. Dr. André Leumann minimal-invasive, Muskel erhaltende operative Zugangswege, modernste Implantate und Computer-Assistierte Operationsverfahren. Als Sportmediziner hat er sich darauf spezialisiert, die Rehabilitation und den Return to Sport zu optimieren.

Informationen zu:
Hüft-Totalprothese – Informationsbroschüre der Firma Zimmer (Download)
Knie-Totalprothese – Informationsbroschüre der Firma Zimmer (Download)

Wechsel-Endoprothetik

Künstliche Gelenke können erneuert werden

Bei der Wechsel-Endoprothetik wird ein künstliches Gelenk ausgetauscht. Der Austausch einer Gelenk-Endoprothese ist in der Regel nach 15 bis 25 Jahren und nur selten früher erforderlich. Häufigster Grund für den Wechsel ist die Lockerung der Implantatverankerung aufgrund der langen Verweilzeit. Weitere Gründe können eine Infektion oder ein Knochenbruch in der Nähe des künstlichen Gelenks infolge eines Sturzes oder eines Unfalls sein.

Die Wechsel-Endoprothetik ist grundsätzlich von der Erstimplantierung eines künstlichen Gelenks zu unterscheiden. Weil die Knochen bereits vorbeschädigt sind, bedarf es spezieller Wechsel-Endoprothesen. Je nach Situation kann auch der Einsatz von Knochentransplantaten erforderlich sein.

Nicht-operative Therapien

Injektionen mit Hyaluronsäure oder Eigenblut

Je nach Kranheitsbild wird die Arthrose nicht-operativ behandelt. Dazu gehören die Therapien mit Hyaluronsäure (künstliche Gelenkflüssigkeit) und mit Autologem conditioniertem Plasma ACP (umgangssprachlich auch Eigenbluttherapie genannt).

Der Mehrfachzucker Hyaluronsäure kommt fast überall im menschlichen Körper vor und ist der wichtigste Bestandteil der Gelenkflüssigkeit. Die Hyaluronsäure bindet das Wasser im Knie und schmiert die Beweglichkeit. Hyaluronsäure wird bei Arthrose in das beeinträchtige Gelenk gespritzt. Die Injektion mit Hyaluronsäure macht das Gelenk beweglicher und das Knorpelgewebe gleitfähiger. Hyaluronsäure wirkt ausserdem entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Autologes conditioniertes Plasma ACP wird aus Eigenblut gewonnen und zur Behandlung von Arthrose oder Sehnenansatzproblemen eingesetzt. Mithilfe einer Zentrifuge wird aus dem Eigenblut das Plasma gewonnen und in das betroffene Gelenk eingespritzt. Das ACP wirkt gegen Schmerzen, Entzündungen und Knorpelabbau in den Gelenken. Der Knorpelabbau wird gestoppt. Zugleich werden Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit gemindert.

Wei­ter­­füh­ren­­de In­­for­­ma­tio­­nen

Fach­ar­ti­kel von PD Dr. Dr. André Leu­­mann

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Kniegelenksarthrose bei Läuferinnen und Läufern